03.12.2018

Roto NX erhält neue Oberfläche


Roto NX erhält neue Oberfläche
Die neue Beschichtung Roto Sil Level 6 beruht auf einer Technologie mit mikrokristallinem Aufbau. Grafik: Roto.


Im Rahmen des Fachpressetages von Roto an seinem österreichischen Standort in Kalsdorf stellte der Beschlaghersteller aus Leinfelden-Echterdingen eine neue Oberfläche für sein dieses Jahr in den Markt eingeführtes Beschlagsystem Roto NX vor. Darüber hinaus nahm das Unternehmen den Fachpressetag zum Anlass, eine erste Zwischenbilanz zu seinem neuen Beschlagsystem zu ziehen, welche durchweg positiv ausfiel. Durch die hohe Nachfrage nehme die Entwicklung des Projektes Roto NX nach dessen Markteinführung schneller Fahrt auf, als man erwartet hatte.

Hartmut Schmidt, Prokurist und Direktor Produktinnovationen bei Roto, stellte die neue Oberfläche vor. Dabei handelt es sich um eine neuartige Korrosionsbeschichtung die einen zusätzlichen Beitrag zum Kundennutzen-Attribut ‚Sicherheit‘ liefern soll. Roto liefert sein Drehkipp-Beschlagsystem ab 2019 mit der neuen Oberfläche, die Roto Sil Level 6 heißt und auf einer Beschichtungstechnologie mit mikrokristallinem Aufbau beruht. Sie funktioniert wie die bestehende Beschichtung Roto Sil als kathodischer Korrosionsschutz und fungiert als Opferanode. Für die Applikation wurde unter anderem im österreichischen Werk in Kalsdorf in eine neue Lackieranlage investiert.

Für hochbeanspruchte Verbindungskomponenten

„Neben Roto Sil kommt der neue Korrosionsschutz als ergänzender Standard bei hochbeanspruchten Verbindungskomponenten wie Nieten, Bolzen sowie Gleitelementen zum Einsatz. Der Schutz ist mit dieser Beschichtung ist rundum greifend", so Schmidt und fügt an: „Damit sind wir der erste Hersteller weltweit, der Korrosionsbeständigkeit über die Norm hinaus in kritischen Bereichen gewährleistet. Denn die DIN EN 13126-8 definiert zwar Anforderungen und Prüfverfahren für Drehkippbeschläge, doch bei der Bewertung finden die speziell strapazierten Segmente keine Berücksichtigung.

Schmidt betonte, dass die aktuelle Salzsprühnebelprüfung nach DIN EN ISO 9227 Klasse 5 mit 480 Stunden nicht die tatsächliche Beanspruchung der dem Wetter ausgesetzten Bauteile abbildet. Sie hänge von der Art des Überzugs und dem Ausmaß der korrosiven Belastung durch Feuchte- und Temperaturstrapazen sowie Salzgehalt und weiteren Faktoren. ab. Diese Veränderungen würden aber bisher selbst bei der Vergabe der Klasse 5 für außergewöhnlich hohe Beständigkeit, die Roto NX im Übrigen in jedem Fall erfülle, nicht herangezogen. Ein von Roto eigens entwickelter Klimawechseltest kombiniere dagegen sämtliche relevanten Werte: „Von polaren bis zu tropischen Zonen simuliert er alle Beanspruchungen. Damit sind die Beschlagkomponenten selbst unter extremen Verhältnissen dauerhaft sicher geschützt", schloss Schmidt.

Auf die Homepage von Roto gelangen Sie über diesen Link.


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