09.05.2019

Orgadata feiert 20sten Geburtstag


Orgadata feiert 20sten Geburtstag
In diesem neuen Gebäude am Binnenhafen im ostfriesischen Leer arbeiten ab nun rund 220 Orgadata-Mitarbeiter. Foto: bb.


Zu einer großen Feier mit Festreden in seinem neuen Gebäude lud der Softwarehersteller Orgadata am 3. Mai. Der offizielle Teil mit geführten Rundgängen fand im neu errichteten Stammsitz am Nesseufer im ostfriesischen Leer statt. Als Hauptredner konnte Orgadata den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil gewinnen. Am Abend zeigte das Softwarehaus seinen Gästen in der benachbarten Ostfrieslandhalle, dass es durchaus in der Lage ist, seinen Geburtstag und das neue Gebäude angemessen durch eine Feier zu würdigen.

Gewachsen in zwei Jahrzehnten

Die beiden Schulfreunde Bernd Hillbrands und Axel Giertz gründeten im Jahr 1999 in ihrer ostfriesischen Heimat die Orgadata AG. Zu Beginn war das Team des Start-Ups noch überschaubar: Insgesamt fünf Personen waren an Bord, die beiden Chefs und zwei Azubis inklusive. Heute kann sich Orgadata auf 400 Mitarbeiter verlassen, die auch international die Kunden mit Software für den Fenster-, Türen- und Fassadenbauer versorgen. Den Großteil seiner Mitarbeiter - nämlich aktuell 220 - beschäftigt Orgadata am Hauptsitz in Leer.

Von Anfang an hat Orgadata die Daten von Fensterprofil-Herstellern in die Software integriert. Heute ist dem Hersteller zufolge die Vielfalt der Artikel, etwa von Profil- und Beschlagherstellern, ein Markenzeichen von LogiKal. Im Jahr 2003 hat Orgadata erstmals eine Maschinen-Ansteuerung bei einem Metallbauer installiert. Seither gibt es den direkten Draht zwischen CNC-Maschinen und LogiKal. Aus der Software heraus lassen sich die Maschinen in der Werkstatt ansteuern. Im selben Jahr lieferte das Unternehmen seine Software erstmals ins Ausland. Heute sind, nach Angabe von Orgadata, über 16.000 Lizenzen im Einsatz.

Weit mehr als eine Bürogemeinschaft

Auch die Arbeitskultur ist bei Orgadata modern angelegt. Alle Mitarbeiter genießen Vertrauensarbeitszeit, sind also nicht an feste Zeiten gebunden und können beispielsweise Arztbesuche ohne Urlaubsantrag wahrnehmen. „Wichtig ist uns, dass die vorhandene Arbeit in den einzelnen Teams gut, zur Zufriedenheit des Kunden und im Zeitrahmen erledigt ist. Dazu brauchen wir keine Kernarbeitszeiten", so Hillbrands.

Im unternehmenseigenen Restaurant können alle Mitarbeiter frühstücken und Mittagessen, ohne dazu etwas aus dem eigenen Portemonnaie beizusteuern. Nicht nur die Zufriedenheit der Kunden, sondern auch die der Mitarbeiter gehört zur Philosophie.

Mehr zu Orgadata lesen Sie in der „Sommer"-Ausgabe von bauelemente bau, welche am 27. Juni erscheinen wird.

Die Homepage des Softwarehauses erreichen Sie über diesen Link.


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