04.02.2019

„Luft nach oben!"


bb-Rückblende: Fachtagung „Geklebte Fensterkonstruktionen" der RAL-Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme e.V. (GKFP) in Mainz.

„Luft nach oben!
Gerald Feigenbutz, Geschäftsführer der GKFP und des Qualitätsverbandes Kunststofferzeugnisse e.V. (QKE), bei seinem Vortrag. Foto: bb.


Ein paar Tage nach der BAU am 24. Januar 2019 trafen sich rund 100 Teilnehmer im Mainzer Intercity-Hotel, um einer Einladung der RAL-Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme e.V. (GKFP) zu folgen. Das Thema der eintägigen Fachtagung: Geklebte Fensterkonstruktionen. Flankiert wurde das Tagungsprogramm von einer Hausmesse; nicht die schlechteste Idee, da sowieso noch jeder im Messemodus zu sein schien.

Systemgeber und Hersteller von Bearbeitungsmaschinen und Klebstoffen stellten dem Fachpublikum ihre Produkte vor, die speziell auf die Klebetechnologie von Fenstern zugeschnitten sind. Die großzügig angesetzten Pausen des Programms wurden zum Netzwerken und für die Besuche an den einzelnen Ständen voll ausgenutzt. Darüber hinaus demonstrierte das ift Rosenheim das Thema Sicherheit mittels Einbruchversuchen an einem geklebten und einem nicht geklebten Fenster.

Noch nicht richtig angekommen

Von Seiten der Verarbeiter nahmen insgesamt 38 Teilnehmer aus 23 Betrieben den Termin wahr. Die Veranstaltung schien also dort, wo die Botschaften ankommen sollten, auf Interesse zu stoßen. Trotz allem scheint die Klebetechnik, obwohl diese Technologie mittlerweile ausgereift sei, in der Anwendung bei den Verarbeitern noch in den Kinderschuhen zu stecken. „Wir gehen derzeit von einem Anteil von in etwa 10 Prozent geklebter Fenster aus. Da ist noch etwas Luft nach oben", so Gerald Feigenbutz, Geschäftsführer der GKFP und des Qualitätsverbandes Kunststofferzeugnisse e.V. (QKE). Dass es aber durchaus auch Fensterbauer gibt, die von der Klebetechnologie bereits überzeugt sind, zeigen drei Beispiele von Anwendern, die wir in den letzten Jahren begleitet und über deren Erfahrungen wir berichtet haben.

Drei Beispiele fürs Kleben

Die Söba Fenster und Türen GmbH in Söllichau/Sachsen-Anhalt war einer der ersten deutschen Kunststoff-Fensterhersteller, der die Klebetechnik eingeführt hat. Seit 2015 bietet das Unternehmen seine Fensterlinien standardmäßig mit Scheibenverklebung an.

Mit der Klebetechnik STV® (Statische-Trocken-Verglasung) bietet der Profilhersteller Gealan seinen Verarbeitern eine Möglichkeit zur rationellen Fertigung von Fenstern mit verklebten Scheiben. Damals hatten wir in einem Interview mit Thomas Arndt, Geschäftsführer der Arndt Fenstertechnik GmbH & Co. KG, über die Vorteile dieser Klebemethode gesprochen.

Auch bei Haidl hatte eine Veränderung stattgefunden. Der Fensterbauer hat vor knapp vier Jahren nicht nur zum Systemgeber aluplast gewechselt, sondern in diesem Zuge seine Fertigung konsequent auf den Einsatz der Klebetechnik umgestellt.

Den kompletten Bericht zur Fachtagung lesen Sie in der kommenden Printausgabe von bauelemente bau. Diese erscheint am 7. Februar.

Die Homepage der RAL-Gütegemeinschaft rufen Sie über diesen Link auf.


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