5. Juni 2019

Gutmann durchläuft Restrukturierungs-prozess

Gutmann hat am Standort Weißenburg zwei neue Pulverbeschichtungsanlagen errichtet. Foto: Gutmann.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 ist die Gutmann Bausysteme GmbH als gesellschaftlich selbstständiger Teil der Gutmann Gruppe ins Leben gerufen worden. Diese rechtliche Verselbstständigung war der organisatorische Schlussstein eines mehrstufigen Restrukturierungsprozesses, den das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren durchlaufen hat. Das Ergebnis: neue Strukturen, neue Ziele und eine neue Leistungsfähigkeit.

„Das ist nicht mehr der Gutmann, den wir seit Jahren kennen." Diese unverblümte Aussage eines langjährigen Kunden hat selbst Arnd Brinkmann überrascht. Der erfahrene Manager mit jahrzehntelanger Praxis in der Fenster- und Fassadenbranche leitet den Geschäftsbereich Bausysteme seit März 2016 und ist zugleich der Architekt der neuen Strukturen. Was hat den Kunden daran so sehr beeindruckt? Brinkmann vergleicht Vergangenheit und Gegenwart: „Gutmann hat traditionell einen sehr guten Leumund als Qualitätsanbieter mit einer breit gefächerten Palette innovativer Produkte. Unsere Prozesse waren bislang allerdings sehr aufwendig, und daran haben wir gearbeitet."

Schnittstellen reduzieren

Schnelligkeit und Flexibilität sollten den gleichen Stellenwert erreichen wie Innovation und Qualitätsstreben. So stand es ganz oben auf der Agenda, die das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren begleitet hat. Das war in doppelter Hinsicht maßgebend, denn die neuen Tugenden sollten nicht auf Kosten der bisherigen gehen. „In erster Linie ging es darum, Abläufe zu vereinfachen und Schnittstellen zu reduzieren", zeigt Brinkmann den Weg auf. Davon profitiert am Ende nicht nur die Durchlaufgeschwindigkeit, sondern auch die Qualität, denn was nicht getan werden muss, bildet auch keine potenzielle Fehlerquelle. Zudem werden Entscheidungswege möglichst kurz gehalten, damit im Alltags-geschäft nicht unnötig Zeit verloren geht.

Produktion konzentriert

Der zweite Schritt war, die vollständige Prozesskette an einem Standort zu vereinigen. Deshalb wurden auch im Werk Weißenburg eine Anlage für den automatisierten Verbund von thermisch getrennten Aluminiumprofilen sowie zwei brandneue Pulverbeschichtungsanlagen errichtet. „Darüber hinaus haben wir die Prozesse in der Materialbeschaffung, in der Intralogistik und im Versand so angepasst, dass wir problemlos kleine Losgrößen fahren und damit kurzfristig auf Kundenwünsche reagieren können", sagt Brinkmann und hat dabei noch ein weiteres Feld im Blick: größtmögliche Kundennähe. „Sie ist Voraussetzung dafür, dass wir möglichst genau wissen, was unsere Kunden wünschen."

Die Internetseite des Unternehmens rufen Sie am besten über diesen Link auf.


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