5. Mai 2017

Welche Möglichkeiten bietet das Werkzeug-Splitting?

Ein Fachbeitrag unseres Gast-Autors Dittmar Siebert über Neuigkeiten in der CNC-Fertigung im Holzfensterbau.

Moderne Fenstersystemplanung macht den variablen Einsatz unterschiedlichster Werkzeuge für unterschiedlichste Anwendungen möglich. Foto: Siebert.

Die Komplettbearbeitung mit einem CNC Bearbeitungszentrum unter Nutzung von Werkzeugsplitting bietet scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten. Gegenüber Vollprofilen können mit Hilfe des Splittings Werkzeuge eingespart und die Flexibilität erhöht werden. Die optimierte Umsetzung ist aber hochkomplex, eine technische Herausforderung und bedarf einer umfänglichen Systemplanung unter ganzheitlicher Betrachtungsweise. Denn jede Einzelentscheidung hat Wechselwirkungen mit Vor- und Nachteilen und sollte wohl überlegt und durchdacht sein.

In den letzten 10 Jahren hat sich im Holzfensterbau vieles geändert. Ursprünglich konnte ein Holzfensterhersteller mit dem Universalfenstersystem IV68 sehr viele Kundenanforderungen erfüllen. Im Zuge der Verschärfung der EnEV und der Weiterentwicklung von Materialien, wie z.B. Dichtungen und Beschlägen, der Forderung nach wärmebrückenreduzierten Konstruktionen mit Dreifachglas, wurden neue, vielfältige Profilgeometrien in unterschiedlichen Fenster- und Türenstärken notwendig. Daraus entwickelten sich Varianten in Richtung Denkmalschutz, Einbruchschutz, Schallschutz, Fenster für Niedrigenergie- und Passivhäuser. Der Wunsch, Holz-Aluminium-Fenster und -Türen herstellen zu können, kam hinzu. Dies bedingte eine wesentlich höhere Anzahl an Fenster- und Türensystemen.

Neue Technik, neue Eckverbindungen

In der Fertigungstechnik vollzog sich zudem eine radikale Wandlung von der traditionellen Durchlauftechnik, hin zu programmgesteuerten CNC-Stationärtechnik. Neben der traditionellen Schlitz-und-Zapfenverbindung kommen Konter-Dübelverbindung oder auch „mechanische Eckverbindungen" zum Einsatz.

Würde ein Fensterbauer für all diese Varianten wie in der Vergangenheit überwiegend mit Vollprofilen arbeiten, dann wäre dazu eine große Anzahl an Werkzeugen nötig. Was bei entsprechender Systembandbreite mit hohen Investitionskosten für Werkzeug und Maschine (große bzw. mehrere Werkzeugmagazine) verbunden wäre.

Den kompletten Beitrag von Dittmar Siebert lesen Sie ab Seite 64 in unserer Mai-Ausgabe.

Auf die Homepage von Dittmar Siebert gelangen Sie über diesen Link

 

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

4. Juni 2025

Inotherm erreicht Meilenstein: Eine halbe Millionen Türen

Jede Tür, die bei Inotherm gefertigt wird, erzählt ihre eigene Geschichte. Unter den Hunderten von Modellen, die täglich produziert werden, hat das Unternehmen in diesem Jahr jedoch einen bedeutenden Meilenstein erreicht: eine halbe Million …

25. November 2025

Kontex stärkt Technikkompetenz durch Übernahme von Klauß Klebebänder

Die Kontex Bausysteme GmbH & Co. KG hat kürzlich die Firma Klebebandfabrikation Günter Klauß GmbH & Co. KG übernommen. Der Klebebandhersteller wird künftig unter der Kontex-Marke „Konprotect“ …

9. Februar 2026

Deceuninck legt neues Farbsortiment auf

Deceuninck bietet ab März 2026 ein neues Farbprogramm für Fenster- und Türprofile: Mit der neuen Farbaussage stärkt Deceuninck die Designkompetenz und betont die Vielfalt von warmen Holztönen über urbane Dekore bis zu neuen …

zur Übersicht