7. Oktober 2019

Systemgeber führen Systeme zur Paletten-Rückführung ein

Die Liste der Systemgeber, die an dem Mehrwegsystem mitwirken. Am Ende des Artikels sehen Sie die vollständige Liste. Grafik : EPPA.

Bis zum 1. Quartal des nächsten Jahres wollen die Europäischen Systemgeber für Kunststoff-Fensterprofile flächendeckende Systeme zur Rückführung von Langguttransportgestellen einführen. Ziel ist es, die Paletten-Rückführung seitens der Fensterbauer sicherzustellen und somit die nachhaltige Nutzung dieser wiederverwertbaren Verpackungs- und Transportlösung zu gewährleisten.

Hierzu werden die Systemgeber entweder ein Miet-, ein Pfand- oder ein CRM-System einführen, das Kunden zur Rückführung der Paletten motivieren soll. Sofern Fensterbauer über einen längeren Zeitraum Transportgestelle zurückhalten, werden sie für die verursachten Auswirkungen auf die Umwelt finanziell aufkommen müssen. Die Umsetzung der Systeme wird in einer unabhängigen Prüfung durch EPPA verifiziert. Der Verband stellt somit sicher, dass die Branche die selbstgesteckten Ziele flächendeckend erreicht.

Fokus auf Wiederverwendung

Mit Blick auf den Klimawandel ist die Kreislaufwirtschaft eine Priorität für Kunststoffprofilhäuser in Europa. Wiederverwendbare Transportverpackungen anstelle von Einwegverpackungen sind ein wichtiges Element des erklärten Ziels, in geschlossenen Kreisläufen zu wirtschaften. Aus diesem Grund arbeitet die Branche schon lange mit Stahl- anstelle von Holzgestellen.

Die Wiederverwendung ist aber nur möglich, wenn die Gestelle nach Gebrauch zurückgeführt werden. So lässt sich einerseits die ressourcenintensive Produktion von Ersatzpaletten verhindern. Andererseits kommen die Systemgeber ihrer Verantwortung für ihr Eigentum nach: Unterhalt, Reparatur und damit der sichere Umlauf der Gestelle werden gewährleistet.

EPPA Systemgeber Mehrwegsysteme
Grafik: EPPA.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf die Homepage von EPPA gelangen Sie über diesen Link.


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