7. Juli 2021

Salamander nutzt zu 100 Prozent Ökostrom

Der Solar-Carport auf einer Fläche von 440 Quadratmeter auf dem Firmengelände in Türkheim. Foto: Salamander Industrie-Produkte GmbH

Salamander Window & Door Systems setzt an den Hauptproduktionsstandorten in Deutschland und Polen auf 100 Prozent Ökostrom. Erklärtes Ziel ist es, den Carbon-Footprint stetig zu verbessern und einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Seit mehr als 100 Jahren setzt das Unternehmen auf Ökostrom durch die hauseigenen Wasserkraftwerke. Dank der Entscheidung von Jakob Sigle, den Standort in Türkheim an der Wertach zu wählen, kann Salamander einen Teil des Stromverbrauchs durch zwei hauseigene Wasserkraftwerke und zusätzlich durch die kürzlich installierte PV-Anlage im Unterallgäu abdecken. Darüber hinaus hat die Unternehmensführung nun entschieden, den letztjährigen Anteil von 25 Prozent Ökostrom für die Produktionsstandorte von Salamander Window & Door Systems in Deutschland und Polen auf 100 Prozent auszuweiten.

Ein Beispiel ist der Solar-Carport auf einer Fläche von 440 Quadratmeter auf dem Firmengelände in Türkheim. Eine weitere PV-Anlage auf einer Fläche von 712 Quadratmeter auf dem Dach einer neuen Halle mit circa 290 kWp ist in Planung.

„Da uns der nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt und ein ressourcenschonender Einsatz von Rohstoffen sehr wichtig sind, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Carbon-Footprint kontinuierlich zu senken“, fasst Co-CEO Götz Schmiedeknecht zusammen.

Ökostrom aus eigener Produktion und europäischer Wasserkraft

Die Strategie von Salamander ist es, aus dem Bauelement Fenster eine nachhaltige und erlebbare Design-Produktlösung für Endkunden zu machen. Bis zu 25 Prozent des Energieverbrauchs eines Gebäudes könnten nach Aussagen des Unternehmens über moderne Salamander-Fenster eingespart werden. Damit trägt der Profilhersteller mit dazu bei, den greenDeal der EU zu erreichen. In der Salamander Strategie „S500“ ist fest verankert, den Energieverbrauch zu senken und Emissionen einzusparen.

Der Ökostrom wird in Deutschland über den langjährigen Partner WSW Energie & Wasser AG bezogen. Der zugekaufte Strom von WSW stammt ausschließlich aus europäischer Wasserkraft. Durch das gewählte WSW Strom Grün Premium-Paket werden weitere Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt.

Mehr Informationen zum Unternehmen gibt es über diesen Link.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

7. Juli 2026

BPH und Terhalle laden zum gemeinsamen Thementag

Der Werkstoff Holz gewinnt weiter an Bedeutung. Dennoch wird in modernen Holz- und Holz-Hybridbauten häufig nicht konsequent auf Holz als Rahmenmaterial für Fenster gesetzt. Warum ist das so – und welche Vorteile bietet ein durchgängiges …

3. Februar 2026

Folgner, Somfy und Maxit entwickeln Sonnenschutzzarge

Das modulare Bauen und die serielle Sanierung gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn gewerkeübergreifende Systemlösungen vereinfachen Planung und Ausführung von energetischen Fassaden erheblich.

15. Juni 2026

„Ein gutes Match, wir passen zueinander“

Im Frühjahr 2025 ist Dr. Jörg Teunissen als neuer Geschäftsführer in die Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge eingetreten. Dort bildete er gemeinsam mit Michael von Resch die Geschäftsführung. Seit dem 1. Mai 2026 ist Teunissen …

zur Übersicht