29. Dezember 2021

Siems baut Zusammenarbeit mit Deceuninck aus

Neues Fenstersystem geht an den Start

Mit dem neuen Fenstersystem ThermoLine in klassischer flächenversetzter Ausführung und 76 Millimeter Bautiefe rundet Siems sein Fensterprogramm ab. Foto: Deceuninck

Schon seit Anfang 2014 bietet das Systemhaus Deceuninck seine Hebeschiebe-Konstruktion auch als Schnellmontage-Bausatz an. Eine Lösung, die auch das Fensterbauunternehmen Siems mit Sitz in Wiefelstede im Ammerland überzeugt hat. Die gute Zusammenarbeit mit dem Systemhaus sowie die technischen und optischen Vorzüge des Fenstersystems Elegant haben die Familie Siems veranlasst, die Zusammenarbeit mit Deceuninck weiter auszubauen. Zum Jahresbeginn wird die Profilkonstruktion Elegant von Siems als zusätzliche Fensterserie unter dem Namen „ThermoLine“ in den Markt eingeführt.

„Wir haben in den letzten Jahren sehr gut mit Deceuninck zusammengearbeitet. Das Unternehmen geht auf die Wünsche seiner Kunden ein und ist bereit, Neuerungen schnell umzusetzen. Zudem verfügt Deceuninck über die technischen Mittel, diese schnell auf den Markt zu bringen. Mit Elegant bietet Deceuninck ein modernes Fenstersystem, dass sich zudem gut verarbeiten lässt“, berichtet Theo Siems, der gemeinsam mit seinem Cousin Jens sowie den Vätern Uwe und Bertram Siems und dem Onkel Karl-Wilhelm Siems Gesellschafter des Unternehmens ist.

„Die Kunden von Siems sind es gewohnt, schnell mit einem hochwertigen Fenster in einem attraktiven Preis-Leistung-Verhältnis beliefert zu werden. Unsere Konstruktion Elegant passt daher sehr gut ins Programm des Unternehmens“, ergänzt Jörn Schütte, Regionalleiter Deutschland Nord bei Deceuninck Deutschland.

Detailinformationen zur neuen Fensterkonstruktion

Das auf der Fensterbau Frontale 2018 erstmals vorgestellte Fenstersystem Elegant bietet Deceuninck heute in Rahmenvarianten mit den Bautiefen von 76, 84 und 115 Millimetern sowie fünf Flügelvarianten, darunter auch eine Version, die mit Endlos-Glasfasersträngen verstärkt wird. Nähere Informationen dazu können Sie der Titelgeschichte des Systemhauses in unserer Januar-Ausgabe entnehmen.

Siems bietet die Konstruktion in der Version „Infinity“ mit der klassischen flächenversetzten Ansicht sowie abgeschrägten und gerundeten Glasleisten an. Vermarktet wird diese unter dem Markennamen „ThermoLine“. Trotz der moderaten Bautiefe von 76 Millimetern erreicht die Konstruktion dank drei umlaufender Dichtungen einen Uf-Wert von 1,00 W/m²K. Unter Einsatz der von Siems entwickelten Stahlarmierung können Elemente bis zu einer Größe von 2,5 Meter Höhe und 1,05 Meter Breite gebaut werden. Weil das Unternehmen alle Profile auf Maß bis zu den Gehrungen mit Stahl aussteift, ist sichergestellt, dass Eck- und Scherenlager und alle Schließteile in Stahl verschraubt sind. Eingesetzt werden können Verglasungen bis zu einer Stärke von 55 Millimetern. Die Konstruktion kann sowohl im Neubau als auch in der Renovation eingesetzt werden. Denn mit überschaubarem Aufwand sind selbst passivhaustaugliche Werte von bis zu Uw = 0,75 W/m²K erreichbar.

Aber auch hinsichtlich der Gestaltung vermag die Konstruktion zu überzeugen. Augenfällig sind die schmalen Ansichtsbreiten, der rekordverdächtige Überschlag von lediglich neun Millimetern, die klaren Konturen sowie die kubischen Glasleisten, die auch stumpf gestoßen werden können. Für die farbliche Gestaltung stehen insgesamt 50 Standardfarben und 141 weitere Dekore zur Verfügung.

Digitalisierung weiter vorangetrieben

Das Unternehmen vertreibt seine Produkte ausschließlich an Handelspartner und liefert im Umkreis von 300 Kilometern rund um den Unternehmensstandort selbst aus. Mit über 80 Prozent ist der Anteil von Bestellungen, die online eingehen, im Branchenvergleich außergewöhnlich hoch. Hierfür bietet das Unternehmen zum einen das Cantor Handelsprogramm, mit dem die Kunden die benötigten Elemente erfassen und die Bestellung online an Siems übermitteln können. Als Alternative bietet das Unternehmen die besonders einfach – wie ein Webshop – zu bedienende Lösung der Isidoor Software GmbH aus Haren an der Ems.

Schon vor vielen Jahren hat der Betrieb auf der Basis der Cantor-Software die papierlose Fertigung eingeführt. „Was von unseren Kunden besonders gut angenommen wird, ist die Möglichkeit der Nachverfolgung ihrer Aufträge durch die Produktion. Die Fragen wie ‚Wo ist mein Fenster?‘ oder ‚Wird mein Auftrag schon bearbeitet?‘ haben nicht nur die Kunden, sondern früher auch unsere Mitarbeiter beschäftigt und damit personelle Kapazitäten gebunden“, erläutert Jens Siems.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in unserer Januar Ausgabe. Diese wird am 7. Januar 2022 auf den Weg geschickt.

Auf die Homepage von Siems geht es hier entlang…

…und zu Deceuninck gelangen Sie über diesen Link.

 

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