31. Mai 2023

TWT Zuani präsentiert Hochleistungs-Werkzeug

Rationell zu fertigendes Fenstersystem

Eine Besonderheit der Fensterkonstruktion: die Verglasung erfolgt wie beim Holz/Alu-Fenster durch einen Rahmen von außen. Foto: bauelemente bau

Schon vor einigen Jahren hatte Martin Rauscher, Geschäftsführer Zuani Deutschland, mit dem „Next Window Generation TWT Style“ eine außergewöhnliche Fensterkonstruktion vorgestellt, die sich dank ihrer ungewöhnliche Konstruktion und den Verzicht auf eine herkömmliche Glasleiste durch eine rationelle Fertigung sowie reduzierte Produktionskosten auszeichnet. Diese Konstruktion wurde weiterentwickelt, so dass jetzt auf der Ligna eine Lösung präsentiert werden konnte, die auch dem Mangel an qualifizierten Fachkräften für den Arbeitsschritt der Versiegelung Rechnung trägt.

„Die für die Versiegelung einsetzbaren Fachkräfte sind dünn gesät. In vielen Betrieben gibt es nur einen Mitarbeiter, die diese sensible Tätigkeit wirklich beherrscht. Denn es kommt dabei auch Fingerspitzengefühl an, nicht zuletzt um einen zu großen Verbrauch des teuren Materials zu vermeiden“, berichtet Rauscher. Diese Ausgangssituation hat Rauscher bewegt, bei dem von ihm propagierten Fenstersystem auf eine Trockenverglasung – bei entsprechender Größe - auf  Klebeband zu setzen.

Beim Fenstersystem TWT Style wird die Leiste für den von außen aufzubringenden Verglasungsrahmen auf dem Bearbeitungszentrum gemeinsam mit dem dazu gehörigen Flügelteil komplett bearbeitet. Dabei wird auch die Tasche für den Schraubhalter eingebracht, mit dem der Flügel und der Verglasungsrahmen verbunden werden. Über eine definierte Sollbruchstelle verbunden, verlässt die Glasleiste gemeinsam mit dem Flügelteil die Maschine. Damit entfallen die sonst üblichen Arbeitsgänge wie die Profilierung der ausgetrennten Glasleisten am Hobelautomaten, der Zuschnitt auf Länge und Gehrung, sowie das Heften zum Glasleistenrahmen, nicht zu vergessen die innerbetriebliche Logistik. Die eindeutige Zuordnung zum passenden Flügelteil erleichtert die Weiterverarbeitung, zusätzlich ist die Stulpleiste fertig produziert und dem Flügel zugeordnet.

Die Glashalteleisten werden über eine Dübel-,Schraub- ,oder Schwalbenschwanz-Verbindung zu Rahmen verbunden und gemeinsam mit dem Flügelrahmen oder aber - bei der Auslegung als zweifarbiges Fenster – mit dem Blendrahmen gemeinsam beschichtet. „Auch hier bietet unser System Vorteile, denn das sonst notwendige Abkleben, das viel Zeit und Sorgfalt braucht, kann entfallen“, macht Rauscher deutlich.

An einem Arbeitsplatz konzentriert

Die Verglasung kann komplett an einem Arbeitsplatz erfolgen. Zum Einsatz kommt eine raumseitige Trockenverglasung beziehungsweise Klebetechnologie. Damit entfällt der aufwändige Versiegelungsprozess raumseitig, der häufig Grund von Reklamationen der Kunden ist.

Fensterflügel und Verglasungsrahmen werden über einen Schraubhalter verbunden, der zuvor am Flügel verschraubt wurde. Der Verglasungsrahmen wird aufgepresst und zusätzlich mit Schrauben quer durch den Halter gesichert.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau!

Zum Internettauftritt von Zuani gelangen Sie hier. 

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