7. Juni 2024

ift lädt zu den Rosenheimer Fenstertagen 2024

„Nachhaltig in die Zukunft“

Die Rosenheimer Fenstertage am 9. und 10. Oktober 2024 stehen unter dem Motto „Nachhaltig in die Zukunft“. Grafik: ift Rosenheim

Der Umbau der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaresilienz bietet neue Chancen, welche die Baubranche nutzen sollte. Eine Aufgabe, die jedoch sehr umfangreich und komplex ist. Die diesjährigen Rosenheimer Fenstertage am 9. und 10. Oktober 2024 stehen unter dem Motto „Nachhaltig in die Zukunft“. Prof. Jörn P. Lass, Leiter des ift Rosenheim, wird konkret berichten, wie sich Unternehmen optimal auf diese Herausforderungen vorbereiten und die Anforderungen der „EU-Green Claim Directive“ und der Taxonomie nutzen können.

Nachhaltigkeit ist schon lange kein „Nice-to-have“ mehr, sondern hat sich zu einem marktrelevanten Kaufkriterium entwickelt – darüber informiert Marcel Dresse (B+L Marktdaten) auf Basis aktueller Studien. Der Nachhaltigkeitsexperte Christoph Seehauser (ift) zeigt welches „Universum“ sich hinter dem Wort Nachhaltigkeit verbirgt und welche Details, Maßnahmen und Anforderungen die Hersteller kennen sollten. Wetterextreme wie Hitzewellen, Starkregen oder Hagelstürme sind als Folge des Klimawandels die andere Seite der Medaille. Hierüber berichtet Prof. Dr. Norbert Gebbeken (Universität der Bundeswehr) und tituliert die Katastrophenvorbeugung als zentrale Aufgabe der Bau- und Immobilienwirtschaft. Was dies konkret für Fenster, Fassaden, Türen und Tore bedeutet und welche Anforderungen und geeignete Nachweise zu beachten sind, zeigt Robert Krippahl (ift).

Im zweiten Block „Glas“ geht es ebenfalls um Nachhaltigkeit, denn Michael Elstner (Bundesverband Flachglas) berichtet über den aktuellen Stand von Glas in der Kreislaufwirtschaft und den Recyclingprozessen. Carolin Lamprecht (ift) gibt Tipps zu praktischen und baurechtlichen Aspekten beim Einsatz von Glas in Verkehrsbereichen bei Türen und Fenstern. Prof. Dr. Geralt Siebert (Universität der Bundeswehr München) informiert über die „kreativen“ Möglichkeiten, die die Überarbeitung der DIN 18008 für die Glasbemessung bietet.

Zum Abschluss des Mittwochs gewährt Mark T. Hofmann (Crime- & Intelligence Analyst) einen Einblick in die technischen und psychologischen Tricks der Cyberkriminalität und wie wir uns sowie das Unternehmen durch eine „menschliche Firewall“ schützen können.

Vier weitere Themenblöcke am zweiten Tag

Nachdem die Analyse eines anspruchsvollen Fassadenprojekts aus der Perspektive von Planer, Bauherr/Investor und ausführender Firma die Teilnehmenden 2023 begeistert hat, wird im Block „Architektur und Fassade“ nun das Deutschlandhaus in Hamburg „beleuchtet“. Als Experten stehen Dr. Christian Bergmann (Hadi Teherani Architects), Lars Anders (Priedemann Facade Experts) und Mario Häpp (Haga Metallbau) auf der Bühne.

Im „Praxisblock“ widmet sich Knut Junge (ift ConTec) den Auswirkungen der neuen DIN 18040 „Barrierefreies Bauen“. Dr. Joachim Hessinger (ift Rosenheim) zeigt, wie Fenster und Beschattung zu planen sind, um ein Optimum an Energieeffizienz zu erreichen, und das mit idealer Tageslichtversorgung.

Im Block „Fenster“ informiert Wolfgang Jehl (ift) über die neuen Inhalte des RAL-Montageleitfadens 2024; Andreas Schmidt (ift) stellt die neue ift-Richtlinie „Vandalismus“ vor, in der Anforderungen an Bauelemente beschrieben werden, die dem Vandalismus trotzen können.

Im Block „Markt“ berichtet Dennis Janik (BMWSB) über den aktuellen Stand der neuen EU-Bauproduktenverordnung und auf welche neuen Anforderungen sich die Fenster- und Fassadenbranche einstellen muss. Danach folgt der beliebte „Berliner Talk“, bei dem Thomas Drinkuth (Repräsentanz Transparente Gebäudehülle), Jochen Grönegräs (Bundesverband Flachglas) und Frank Lange (Verband Fenster + Fassade) über aktuelle Trends bei Förderungen, Markt und Gesetzgebung berichten.

Zum Abschluss am Donnerstagnachmittag gibt es noch einmal ein Highlight, wenn Prof. Christian Niemöller (SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft) und Prof. Dr. Winfried Heusler (Ingenieurbüro Heusler) die relevanten technischen und juristischen Aspekte analysieren, die beim attraktiven Markt der Gebäudesanierung zu beachten sind.

Interessantes gibt es auch bei der Besichtigung der ift-Labore Bauakustik und Fassaden sowie dem Technologiezentrum am Donnerstagnachmittag.

Entscheidende Aspekte

Damit stellen sich die Rosenheimer Fenstertage der Herausforderung, aus der Informationsflut die Aspekte heraus zu filtern, die für die Entscheider der Fenster- und Fassadenbranche relevant sind, weil Anforderungen zu erfüllen oder Chancen zu nutzen sind.

Neben den Vorträgen gibt es genügend Zeit und Raum für den Dialog mit den ift-Expertinnen und -Experten im Meeting Point und das passende Ambiente für den Austausch der Gäste untereinander – ob im Kongresszentrum oder beim beliebten bayerischen Festabend.

Power-Workshop im Vorfeld

Der Power-Workshop für Fensterbauer am Dienstagnachmittag (8. Oktober 2024) bietet wertvolle Praxistipps mit einem Update des Montageleitfadens, der viele Informationen zur anspruchsvollen Montage bodentiefer Elemente und Absturzsicherung sowie der Montage in Holzbauten enthält. Weiterhin gibt es konkrete Handlungsempfehlungen zum rechtssicheren Umgang mit den unterschiedlichen europäischen und nationalen Nachweisverfahren, der richtigen Planung und Ausführung von Verschattung im Kontext zunehmender Hitzewellen sowie zum interessanten Zusatzgeschäft, das mit der Wartung und Reinigung von Kunststoff-Fenstern möglich ist.

Auf einen Blick

Zeit: 9. (Mittwoch) und 10. (Donnerstag) Oktober 2024

Ort: Kultur + Kongresszentrum Rosenheim (KuKo), Kufsteiner Straße 4, 83022 Rosenheim

Kosten: 945,00 Euro zzgl. MwSt. inkl. bayerischem Festabend; 295,00 Euro zzgl. MwSt. für den Power-Workshop am Dienstag (8. Oktober 2024) inkl. Vorabendtreff). Für ift-Mitglieder, Förderer und Studenten gelten gesonderte Konditionen.

Anmeldung: www.fenstertage.de

Fragen: +49 8031 261-2122, fenstertage@ift-rosenheim.de

 

Das vollständige Programm sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie über diesen Link.

 

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