17. November 2022

„Liegen voll im Trend des Energiesparens“

bauelemente bau im Gespräch mit Volker Brock, neuer Geschäftsführer Hanno

Volker Brock. Foto: Hanno Werk GmbH & Co. KG

Seit Juni 2022 ist Volker Brock neuer Geschäftsführer des Dicht- und Dämm-Spezialisten Hanno in Laatzen. Das Unternehmen produziert mit mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausschließlich „Made in Germany“. Wir sprachen mit ihm über die aktuelle Lage und seine Pläne für die nächsten Jahre.

Herr Brock, Sie sind seit Kurzem neuer Geschäftsführer bei Hanno. Was reizt Sie und was begeistert Sie an diesem Unternehmen? Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Wir liegen mit unseren Produkten voll im Trend des Energiesparens und der Klimaschonung und ich finde es sehr spannend, an diesem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbau mitzuwirken. Was mich seit dem ersten Tag begeistert, ist das dynamische Team, das mit vielen Ideen nahezu unendliche Entwicklungsmöglichkeiten anstößt! Als einer der Qualitätsführer wollen wir weiterwachsen, hier sehe ich im Export gute Chancen. Aber auch in der Anwendungsbreite sehe ich Potenzial: Schallschutz und Akustik sind ebenso Zukunftsthemen am Bau, die sich mit guter Dichtung beantworten.

Sie bringen viel Erfahrung ins Unternehmen…

Mein starker internationaler Background und die langjährige Personalführung sind bestimmt eine gute Basis für die Ausweitung des internationalen Geschäfts. Die Einführung neuer Produkte und Vertriebswege zählten schon früher zu meinem Aufgabenspektrum – auch hier lässt sich beides gut verbinden.

Wie schätzen Sie die aktuelle Marktlage ein? Ist Hanno von Lieferschwierigkeiten, Materialengpässen und steigenden Rohstoffpreisen betroffen?

Unser Absatzmarkt wird sich mittelfristig gut entwickeln, für die kurzfristige Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre rechne ich mit einem schwächeren Absatzmarkt. Durch die Unsicherheit aus Krieg, Energieversorgung und steigenden Zinsen werden die Marktteilnehmer deutlich zurückhaltender. Von Lieferstörungen ist derzeit jede Firma betroffen. Nachdem wir die Lieferengpässe der letzten zwei Jahre mit erhöhten Beständen in den Griff bekommen haben, sind es jetzt die Energiekosten, die uns zu schaffen machen. Leider gilt das auch für unsere Lieferanten, sodass wir gegenwärtig schwer absehen können, was die Zukunft in Bezug auf Lieferstabilität bringt.

Das vollständige Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 1. Dezember druckfrisch verschickt wird.

Auf die Homepage von Hanno gelangen Sie über diesen Link.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

16. September 2025

Voilàp-Gruppe übernimmt Stürtz

Die Stürtz Maschinenbau GmbH und die Stürtz Holding GmbH, ein weltweit tätiger Hersteller von Maschinen für die Produktion von Kunststoff-Fenstern, sind gerettet. Im Zuge einer übertragenden Sanierung hat die Voilàp-Gruppe mit Sitz …

4. Dezember 2025

Oknoplasts neue Strategie und Absage an Fensterbau Frontale

Die Oknoplast Deutschland GmbH, deutsche Tochter der polnischen Oknoplast-Gruppe, richtet ihre Marketing- und Vertriebsstrategie konsequent neu aus. Vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen und neuer Entscheidungsprozesse im Handel und Handwerk hat …

27. Juli 2026

Homag Group im ersten Halbjahr: Umsatz vs. Ergebnismarge

Im ersten Halbjahr 2026 haben sich der Auftragseingang und der Umsatz der Homag Group aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Ergebnismarge hat sich im zweiten Quartal verbessert und blieb im ersten Halbjahr …

zur Übersicht