9. Juni 2023

Aus drei mach‘ zwei!

bb-Rückblende: Mitgliederversammlungen von QKE und GKFP in Halle (Saale)

Die versammelten Anwesenden bei den Mitgliederversammlungen von QKE und GKFP in Halle an der Saale. Foto: bauelemente bau

Die Kunststoff-Fensterprofil-Branche gastierte am 11. Mai 2023 im Dorint Hotel in Halle an der Saale. Rund 50 Mitglieder und Partner kamen zu der gemeinsamen Mitgliederversammlung des Qualitätsverbandes Kunststofferzeugnisse e.V. (QKE) und der Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme e.V. (GKFP) zusammen. Wie auch schon im Vorjahr bei den letzten Mitgliederversammlungen der Verbände wurde die Veranstaltung in hybrider Form abgehalten, um möglichst allen Mitgliedern eine Teilnahme zu ermöglichen. Bei der Mitgliederversammlung des QKE wurde per Votum beschlossen, den Verband in EPPA Deutschland umzubenennen. Somit bleiben von den drei ursprünglichen Bezeichnungen fortan EPPA und GKFP übrig.

Die Mitgliederversammlungen von GKFP und QKE teilten sich in einen öffentlichen und internen Teil. Die Vorträge im öffentlichen Teil am Vormittag waren auf drei unterschiedliche Themen ausgerichtet, welche die Kunststoff-Fensterprofil-Branche aktuell betreffen und auch in Zukunft betreffen werden. So standen zunächst die geopolitischen Entwicklungen in Asien und deren Auswirkungen auf Lieferketten auf dem Programm, gefolgt von zwei Nachhaltigkeitsthemen, die sich mit Gebäuden und Energie sowie neuen Recyclingtechnologien beschäftigten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Patrick Seitz, den Vorstandsvorsitzenden des QKE. „Gerade in Zeiten wie diesen zeigt es sich, wie wichtig es ist, dass wir in der Mitgliederversammlung und den Arbeitskreisen zusammenkommen und gemeinsam unsere Branche voranbringen.“, so Seitz. Zudem begrüßte er mit dem italienischen Maschinenhersteller Graf Synergy S.r.l. und dem dänischen Profilhersteller Primo Profile GmbH (deutsche Niederlassung) zwei neue Mitglieder in der Verbändestruktur.

Politische Unterstützung notwendig

An die Begrüßung durch Patrick Seitz schloss sich ein Vortrag von Thomas Drinkuth, Leiter der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle (RTG) aus Berlin, an. Drinkuth, der online zugeschaltet war, sprach über „energetische Mindeststandards für Bestandsgebäude“ und über die aktuelle politische Debatte, die fordert, dass in der Gebäudesanierung mehr getan werden muss. In seiner digitalen Präsentation erläuterte er die Gründe für die bevorstehende Baukrise und untermauerte die Forderung der RTG nach starker politischer Unterstützung, um den Neubau zu beleben.

Gleiches gelte insbesondere auch für die Renovierung beziehungsweise die energetische Sanierung. Daher möchte die RTG einen gesetzlichen Anforderungswert für die Gebäudehülle etablieren, der mithin solare Gewinne berücksichtigt und die transparente Gebäudehülle korrekt abbildet. „Für uns ist ebenfalls die EPBD (EU-Gebäuderichtlinie, Energy Performance of Buildings Directive) wichtig. Das Kernelement darin sind die Minimum Energy Performance Standards (MEPS), welche dafür sorgen, dass die energetisch schlechtesten Gebäude zuerst saniert werden müssen.“

Nicht aus den Augen verlieren

Drinkuth richtete den Blick auch bereits auf die Zeit nach der Krise: „Wir müssen zusehen, dass aus der Rezession heraus Kapazitäten aufgebaut werden. Machen wir dies nicht, könnten genau diese Kapazitäten fehlen, wenn sich der Baubereich wieder normalisiert hat und es wieder losgeht.“

Bezüglich einer weiteren Annäherung und Zusammenarbeit der Systemhäuser beziehungsweise der Gütegemeinschaft und der RTG sagte Drinkuth: „Wir können gerne diese Veranstaltung als Startpunkt sehen und uns zusammensetzen, um weitere Gemeinsamkeiten zu erörtern.“ Diese Einladung nahmen die Verantwortlichen beim QKE und der GKFP gerne an. Mit der Veka AG ist seit Anfang dieses Jahres bereits ein Systemhaus der Branche eines der Träger-Unternehmen der RTG.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau

Auf die Homepage des QKE geht es hier entlang.

 

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