15. Juni 2026

„Ein gutes Match, wir passen zueinander“

bauelemente bau im Gespräch mit Dr. Jörg Teunissen, COO/CTO Gretsch-Unitas GmbH und Geschäftsführer der Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge

Dr. Jörg Teunissen: „Mein größter Antrieb ist das Motivieren von Menschen, und dass die Unternehmen innerhalb der Gruppe weiter zusammenwachsen.“ Foto: bauelemente bau

Im Frühjahr 2025 ist Dr. Jörg Teunissen als neuer Geschäftsführer in die Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge eingetreten. Dort bildete er gemeinsam mit Michael von Resch die Geschäftsführung. Seit dem 1. Mai 2026 ist Teunissen Alleingeschäftsführer der Baubeschläge, von Resch kümmert sich nun verstärkt um Themen in der Holding der Unternehmensgruppe. Teunissen hat in der GmbH die Rolle des COO (Chief Operating Officer) sowie des CTO (Chief Technology Officer) übernommen. Nach über einem Jahr ziehen wir in einem Interview mit Teunissen Bilanz und blicken dabei auch in die Zukunft des Unternehmens. Wir haben ebenso über die zurückliegende Fensterbau Frontale in Nürnberg gesprochen, wo die Unternehmensgruppe mit einem rundum erneuerten und frischen Messekonzept aufgetreten ist.

Herr Dr. Teunissen, Sie sind seit dem 1. April 2025 in der Geschäftsführung der Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge tätig. Wie würden Sie Ihre Zeit im Unternehmen bis jetzt beschreiben?

Ich bin von Beginn an sehr gut von der Belegschaft aufgenommen worden und hierdurch auch sehr schnell vollständig angekommen. Als Familienunternehmen agiert Gretsch-Unitas mit Wertschätzung und legt Wert auf einen von Vertrauen geprägten Umgang im Team. Das Unternehmen befindet sich seit dem Tod von Julius von Resch aber auch in einem Transformationsprozess. Das Besondere ist, dass ich nach kurzer Zeit auch Mitglied im Holding Board geworden bin. Der Inhaber wünscht sich diese Art der Zusammenarbeit in den verschiedenen Gremien. Die Entscheidungswege sind sehr kurz, was eine deutliche Beschleunigung von Prozessen bewirkt. Es war und ist seit Beginn für beide Seiten ein sehr gutes Match, wir passen zueinander.

Was treibt Sie persönlich in Ihrer Rolle aktuell am meisten an?

Mein größter Antrieb ist das Mitnehmen und das Motivieren von Menschen in dem beschriebenen Wandel. Und auch, dass die Unternehmen innerhalb der Unternehmensgruppe weiter zusammenwachsen. Wir müssen Synergien und ein gesichertes Umfeld für unsere Mitarbeitenden schaffen, sodass wir weiterhin wirtschaftlich gut dastehen und vor allem diesen Weg hochmotiviert weitergehen.

Kommen wir auf die zurückliegende Fensterbau Frontale zu sprechen: Mit welchen Erwartungen sind Sie in die Messe gegangen – und wurden diese erfüllt?

Messen nehmen heutzutage einen anderen Schwerpunkt ein als früher, was oftmals auch mit Präsenz verbunden ist. Wir haben daher darauf geachtet, einen eindrucksvollen Auftritt stattfinden zu lassen. Wir haben verstärkt in umfassenden Lösungen gedacht und den Fokus weniger auf einzelne Produkte gelegt. Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle das Thema Barrierefreiheit nennen. Zudem wollten wir mit unserem Auftritt die Sichtbarkeit für unsere Kunden erhöhen. Diese Erwartungen sind definitiv sehr gut erfüllt worden. Wir haben insgesamt in Nürnberg eine eindrucksvolle Teamleistung auf die Beine gestellt. Auch unsere Kunden, die uns auf dem Stand besucht haben, spiegeln uns zurück, dass sie dort sehr gut aufgenommen und betreut worden sind.

Was war Ihrer Ansicht nach das Highlight auf dem Messestand der Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas?

Ein spezielles Highlight an sich gab es meiner Ansicht nach nicht. Man kann aus den vielen besonderen Lösungen, die wir präsentiert haben, kein System explizit hervorheben.

Wie haben das Messepublikum und Ihre Kunden auf Ihre präsentierten Lösungen reagiert?

Wir haben durchweg positive Rückmeldungen bekommen. Dies hat sich komplett durch unsere Befragungen gezogen, die wir im Anschluss an die Messe durchgeführt haben. Insbesondere der frische Auftritt und die deutliche Weiterentwicklung unseres Standkonzeptes im Vergleich zu vorherigen Messen sind sehr gut bei den Besuchern der Messe angekommen. Insofern haben wir unsere Messeziele vollständig erreichen können.

Das vollständige Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 25. Juni auf den Markt kommen wird.

Mehr zur Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas erfahren Sie über diesen Link.

 

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